Sören Bartol - Abgeordneter für Marburg-Biedenkopf - SPD

MELDUNGEN

10 Jahre Soziale Stadt- Quartiers- und Stadtentwicklungspolitik für den sozialen Zusammenhalt

08.05.2009
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Geburtstagsständchen zum 10. Geburtstag: Die Kiezkrähen vom Mehringplatz sangen auf Deutsch, Türkisch und Russisch

Zur Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Soziale Stadt - Quartiers- und Stadt­entwicklungspolitik für den sozialen Zusammenhalt" hatte die SPD-Bundestags­fraktion 150 Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen. "Ein sozialdemokratisches Baby" nannte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin Petra Weis das Programm. Minister Wolfgang Tiefensee erinnerte in seiner Festrede daran, dass es Franz Müntefering war, der 1999 als damaliger Bundesbauminister das Programm startete. "Seit 1999 sind bisher 2,7 Milliarden Euro in von Bund, Länder, Kommunen in das Programm geflossen, 520 Projekte aus 330 Kommunen waren bisher Nutznießer", so Tiefensee.

Die Großwohnsiedlung in Tenever habe durch das Programm deutlich an Lebensqualität gewonnen, berichtete er. Mit GdW-Präsident Lutz Freitag war er sich einig, dass die gesellschaftliche Spaltung in Arm und Reich im letzten Jahrzehnt zugenommen hat. Die Erfolge des Programms hob auch Stadtforscher Walter Siebel von der Universität Oldenburg hervor, doch er schränkte ein: „Wir dürfen das Programm nicht überfordern.“ Für unverzichtbar hält Sören Bartol, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Programm: „Ich hoffe, dass es uns in Zukunft besser gelingt, allen hier lebenden Menschen Teilhabechancen zu eröffnen“, sagte er in seinem Schlusswort. „Im Sinne des vorsorgenden Sozialstaates geht es darum, das Programm Soziale Stadt zu einer präventiven Soziale Stadt-Politik weiterzuentwickeln, die die gesamte Stadt in Blick hat.“

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