Sören Bartol - Abgeordneter für Marburg-Biedenkopf - SPD

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Bartol: "Wohngelderhöhung ist Erfolg der SPD-Bundestagsfraktion"

28.04.2008

Mit der heute im Bundestag verabschiedeten Wohngelderhöhung bekommen 690.000 Wohngeldempfänger circa 60 % mehr Geld.

Die durchschnittliche monatliche Wohngeldleistung erhöht sich damit von 90 auf 140 Euro. In Verbindung mit dem erweiterten Kinderzuschlag wird die Erhöhung dazu führen, dass viele Familien und ältere Menschen keine ergänzenden Sozialleistungen mehr beantragen müssen. Insgesamt profitieren mehr als 800.000 Menschen.

Der Marburger Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Sören Bartol bezeichnete die heute im Bundestag verabschiedete Wohngelderhöhung als Erfolg der SPD-Bundestagsfraktion und wichtigen Schritt zu mehr sozialer Sicherheit: "Die bisherige Berechnungsgrundlage des Wohngeldes war die Bruttokaltmiete. Das zu ändern war ein Gebot der Stunde. Viele einkommensschwache Haushalte waren angesichts der stark gestiegenen Energiepreise an ihre Grenzen gestoßen. Kernstück der Novelle ist die Einbeziehung der Heizkosten in die Wohngeldberechnung. Dies geschieht bewusst in Form einer Pauschale von rund 30 Prozent, damit weiter ein Anreiz zum Energiesparen gegeben ist." Darüber hinaus werden die Miethöchstbeträge und die Tabellenwerte erhöht. In seiner Plenarrede zur Verabschiedung des Gesetzes sagte Bartol: "Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Deshalb müssen die staatlichen Hilfen für bedürftige Menschen passgenau und auf der Höhe der Zeit sein. Genau das haben wir mit dem vorliegenden Gesetz erreicht."