Sören Bartol - Abgeordneter für Marburg-Biedenkopf - SPD

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Bartol gegen Kahlschlag bei der Solarstromvergütung

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sören Bartol unterstützt den Protest gegen Kürzungen der Solarstromvergütung.

Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen die radikale Kürzung des EEG machte Wagner Solar auf mögliche Folgen für die Ökostromproduktion, aber auch für Arbeitsplätze in der Region aufmerksam. Der heimische Abgeordnete lehnt wie die Initiatoren der Aktion einen Kahlschlag bei der Vergütung von Solarstrom ab. „Die Bundesregierung ist auf dem besten Weg, aus einer Kostenbremse das Ende der Solarproduktion in Deutschland zu machen“, kommentiert der Marburger Abgeordnete die vom Bundesumweltminister Norbert Röttgen angekündigte Absenkung der Vergütung für Photovoltaik-Anlagen ab April 2010. Bartol fordert eine öffentliche Anhörung im Bundestag und die umfassende Offenlegung aller wissenschaftlichen Arbeiten, auf die sich das Umweltministerium bei seinem Vorschlag stützt.
„Das Erneuerbare Energien-Gesetz ist eine Erfolgsgeschichte, nicht nur zur Förderung von Öko-Strom“, so Bartol.  „Das EEG  hat auch neue Arbeitsplätze geschaffen und technologische Kompetenz erhöht.“  Aus guten Gründen sei das EEG als Instrument auf längere Zeiträume hin angelegt: „Wer jetzt nur auf den Tageserfolg gesenkter Vergütungssätze schaut, verspielt Vertrauen und zerstört Strukturen. Das Ergebnis wäre ein irreparabler industriepolitischer Flurschaden.“