Sören Bartol - Abgeordneter für Marburg-Biedenkopf - SPD

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Sören Bartol dankt seinen Wählerinnen und Wählern

28.09.2009

Ich danke meinen Wählerinnen und Wählern aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf, dass sie mir zum dritten Mal das Vertrauen ausgesprochen haben. Ich freue mich, dass ich den Wahlkreis weiterhin in Berlin vertreten kann und sage allen Bür­gerinnen und Bürgern zu, dass ich das mit vollem Einsatz tun werde.

Ich bin bestürzt über das schlechte Bundesergebnis der SPD und bedauere sehr, dass wir in Berlin nicht mehr in der Regierungsverantwortung mitgestalten kön­nen. Wir werden eine starke Opposition sein: für den Erhalt des Kündigungs­schutzes, gegen Sozialabbau, für mehr bessere Bildung und Kinderbetreuung und gegen Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke. Ich danke meinen Unterstützerinnen und Unterstützern in der SPD vor Ort und ganz besonders den Jusos, die einen großartigen Wahlkampf gemacht haben. Und ich danke den vielen Politikerinnen und Politikern der Bundesebene, an der Spitze Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier, dass sie mich persönlich so intensiv unterstützt haben – auch vor dem Hintergrund, dass die Landes- SPD mich nicht auf der Landesliste abgesichert hatte. Umso mehr freue ich mich, dass es mir gelungen ist, das Direkt­mandat mit 3,3 Prozentpunkten Vorsprung gegen Stefan Heck zu verteidigen, der mit viel Aufwand Wahlkampf gemacht hat, aber mit seinen Inhalten auf eine sehr konservative Wählerklientel gezielt hat. Trotz des politischen Rückenwinds für die CDU hat er mit einer solchen inhaltlichen Ausrichtung nicht die gesamte Wähler­schaft der CDU erreichen können und ein schlechteres Ergebnis als Frank Gotthardt bei der Wahl 2005 geholt. Das Wahlergebnis hier vor Ort zeigt, dass die Menschen in unserem Wahlkreis liberaler und aufgeschlossener sind, als es die Konservativen ihnen zutrauen. Es zeigt zweitens, dass die persönlichen Attacken von Herrn Heck und Herrn Köster die Wähler wenig interessiert oder überzeugt haben. Und es zeigt drittens, dass Ehrlichkeit, Fairness und Standfestigkeit in den eigenen Positionen - mögen sie manchmal unpopulär sein und sogar den Listenplatz kosten - am Ende von den Wählern honoriert wurden. Darüber freue ich mich aufrichtig. Schließlich bedanke ich mich bei meinen Mitbewerbern Jörg Behlen und Matthias Knoche für die gemeinsamen Wahlkampfmonate, in denen wir fair um die besten Argumente gerungen und auch abseits der Diskussionen eine spannende Zeit miteinander erlebt haben.