2000 Kilometer für den Klimaschutz
12.11.2009
Beim Protestmarsch für Klima- und Urwaldschutz nach Kopenhagen machten Marburger Greenpeace Aktivistinnen und Aktivisten Stopp in Berlin, um mit ihrem SPD-Bundestagsabgeordneten Sören Bartol über Klima- und Umweltschutz zu diskutieren
Besuch von Greenpeace bei Sören Bartol in Berlin: Vom Bodensee bis nach Berlin und weiter bis zum Klimagipfel nach Kopenhagen führt der 2000 Kilometer lange Protestmarsch für Klima- und Urwaldschutz einer Gruppe von Greenpeace-Aktivisten.
Am Mittwoch nutzten die Greenpeace Aktivistinnen und Aktivisten, darunter auch vier Studierende aus Marburg,
den Stopp in der Hauptstadt, um mit ihren
Bundestagsabgeordneten über Klima- und Umweltschutz zu
diskutieren. Die Marburger überreichten Sören Bartol dabei eine kleine selbstbemalte Holzfigur: sie zeigt
eine Meerjungfrau – das Wahrzeichen von Kopenhagen – die mit einem
Klimaschutzsymbol versehen ist: ein Blatt für Urwaldschutz und ein Fuß für den
ökologischen Fußabdruck. 2000 dieser Figuren sind in den letzten Monaten auf
Stadtfesten und Festivals bemalt worden. Sie sollen an Parlamentarier und Regierungen
in ganz Europa appellieren, sich verstärkt für den Klimaschutz einzusetzen. Bartol,
der eine entsprechende Greenpeace-Unterschriftenaktion schon im Sommer unterstützt
und die in Marburg gesammelten Unterschriften dem damaligen Bundesumweltminister
Gabriel überreicht hatte, sicherte den Aktivisten auch weiterhin seine volle
Unterstützung zu: „In Sachen Klimaschutz muss noch mehr passieren, wenn wir
unser Ziel erreichen wollen, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu
reduzieren. In Kopenhagen kann Frau Merkel zeigen, wie ernst ihr dieses Anliegen
wirklich ist!“