
Ein Paradebeipiel dafür, wie mehr Demokratie auch in der Wirtschaft funktionieren kann, bekam SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch beim Werkzeugbauer Meissner in Wallau geboten. Das Unternehmen ist überwiegend im Eigentum seiner Beschäftigten. Die Mehrheit der über 200 Beschäftigten ist über Aktien an der AG beteiligt.
Als 1994 der Konkurs drohte, war es das Engagement der Mitarbeiter, das
das Unternehmen rettete - mit anhaltendem Erfolg. Vorstand Tilman
Löffelholz führte Steinmeier und den heimischen SPD-Abgeordneten Sören
Bartol durch die Werkshalle.
Steinmeier war begeistert von dem Erfolgsmodell Meissner als ein
Beispiel dafür, wie mit Engangement und Ideen Arbeitsplätze erhalten
werden können. Im anschließenden Gespräch mit Unternehmern aus der
Region stellte er seine Pläne für die Schaffung von zukunftssicheren
Arbeitsplätzen vor durch Investionen in Zukunftstechnologie, im Pflege-
und Gesundheitssektor und in Bildung vor.