×



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als Ihr direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag arbeite ich für eine gerechtere, moderne und soziale Gesellschaft.

Seit 2002 setze ich mich ich im Bundestag dafür ein, dass Vermögen und Wohlstand gerechter verteilt werden. Dass alle Menschen von ihrer Arbeit und Rente leben können und alle Kinder gleiche Chancen haben.

Die hohe Lebensqualität in Marburg-Biedenkopf muss erhalten und ausgebaut werden. Das gibt es nicht zum Nulltarif: Wir müssen in unsere Schulen und Kitas investieren, in eine gute ärztliche Versorgung überall im Kreis, in unsere Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte, in innovative und umweltfreundliche Verkehrskonzepte und -anbindungen in der Region und in mehr bezahlbaren Wohnraum.

Bei der Bundestagswahl am 24. September bitte ich Sie um Ihre Erststimme, damit ich Sie weiter als direkt gewählter Abgeordneter in Berlin vertreten kann. Und um Ihre Zweitstimme für die SPD, damit Martin Schulz als Bundeskanzler endlich für den nötigen Wandel sorgen kann. Damit wir auch in Zukunft gut und sicher zusammenleben.

Für die europäische Idee, für ein weltoffenes und starkes Marburg-Biedenkopf.

Ihr Sören Bartol

Sören Bartol - Abgeordneter für Marburg-Biedenkopf - SPD

MELDUNGEN

Der 8. März ist Internationaler Frauentag - "Zeit für Lohngerechtigkeit"

07.03.2017

Ein Tag, der die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten alljährlich im Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter bestärkt. "Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit? - klingt logisch, ist aber lange nicht der Fall", so der direkt gewählte Marburger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol. Nach wie vor liegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Frauen in Deutschland um 21 Prozent niedriger als die von Männern. "Im 21. Jahrhundert - das ist ungerecht und beschämend!", empört sich Bartol. Für ihn steht fest: "Es ist Zeit zu handeln. Um die Lohnlücke zu schließen, braucht es gesetzliche Maßnahmen. Den Gesetzentwurf für mehr Lohngerechtigkeit (Entgelttransparenzgesetz), den Manuela Schwesig nach harten Verhandlungen im Koalitionsausschuss vorgelegt hat, werden wir jetzt im Parlament beraten."

Der Gesetzentwurf sieht vor, in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch einzuführen. Damit hätten bis zu 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht zu erfahren, wieviel sie im Vergleich zu Kolleginnen und Kollegen, die einer gleichen oder gleichwertigen Tätigkeit nachgehen, verdienen. Ebenso sollen private Arbeitgeber mit über 500 Beschäftigten zukünftig dazu aufgefordert werden, regelmäßig ihre Löhne auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit im Betrieb zu überprüfen.

 

Bartol weiß um die Rückendeckung der Bürgerinnen und Bürger: „Über 80 Prozent der Bevölkerung finden den Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern empörend und ungerecht.“ Transparenz in den Unternehmen herzustellen sei eine Grundvoraussetzung für die Bekämpfung von Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Denn viele Frauen (und auch Männer) wüssten nicht, dass sie schlechter bezahlt werden als ihre Kollegen oder Kolleginnen, führt Bartol aus. „Sie mit einem individuellen Auskunftsrecht auszustatten und die Unternehmen durch dieses Gesetz in die Pflicht zu nehmen, ist ein wichtiges Signal und ein gelungener Auftakt für weitere gesetzliche Initiativen in der nächsten Legislaturperiode.“